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2015 – Der Traum vom Fliegen

„Der Traum vom Fliegen“ – erste Flugversuche und majestätische Luftschiffe –
eine Reise durch die Geschichte der Luftfahrt rund um das Hauptwerk „Zeppelin-Sinfonie“ von und mit Thomas Doss 

In seinem 9. Konzert widmet sich die Bläserphilharmonie Rhein-Main programmatischen Werken, die von der Eroberung des Luftraums durch den Menschen erzählen. Eröffnet wird das Konzert mit einem Klassiker der Literatur für Sinfonisches Blasorchester, der Jubilee Ouverture des britischen Komponisten Philipp Sparke. Das 1984 entstanden Werk startet und endet mit majestätischen Blechbläserfanfaren. Im Mittelteil erklingt ein rasendes Allegro, welches technisch filigran und rhythmisch verspielt besonders die Holzbläser brillieren lässt. Es folgt das sinfonische Tongedicht „From Kitty Hawk to the stars“, in dem der britische Komponist Martin Ellerby programmatisch den Beginn der modernen Luftfahrt musikalisch beschreibt. Mit besonderen musikalischen Elementen wie einer Windmaschine und der Rezitation eines Textes werden die Ereignisse des Jahres 1903 reflektiert, als die Brüder Wright in Kitty Hawk den ersten Flug unternahmen. Im Folgenden werden positive wie negative Einsatzmöglichkeiten der Flugfahrt beleuchtet, ein Zitat des „Dies Irae“ etwa symbolisiert die Trauer um die Toten, die die durch die Luftfahrt beklagt werden und den Einsatz von Fluggeräten in Kriegen.
Das dritte Werk des Konzertes „Icarus und Daedalus Fantasy“ thematisiert die Sage um die gleichnamigen Figuren der griechischen Mythologie, welche mit Hilfe selbstgebauter Flügel von der Insel Kreta flüchteten. Der amerikanische Komponist Keith Gates benutzt dazu eine filmmusikalische Klangsprache, die an die großen Blockbuster Hollywoods erinnert. Während der erste Konzertteil vom künstlerischen Leiter und Initiator der Bläserphilharmonie Rhein Main Jens Weismantel dirigiert wird, tritt zum Hauptwerk des Konzertes der Komponist und Professor für Blasorchesterdirigat Thomas Doss aus Österreich ans Pult. Seine 1. Sinfonie, die Zeppelin-Sinfonie, schrieb er anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Zeppelin-Stiftung im Auftrag der Stadt Friedrichshafen. Die Sinfonie besteht aus den 4 Sätzen „Idée fixe“, „Machine“, „The Whale in the sky“ und „Reincarnation“. Thomas Doss setzt die Noten in kleine kammermusikalische Ensembles bis hin in einen großen Tutti-Klang eines großen, sinfonischen Blasorchesters. Er komponiert romantische, epische Passagen und nutzt Leitmotive zur Verdeutlichung der Programmatik. Auch freitonale Abschnitte werden symbolisch verwendet. So entsteht ein monumentales Werk als Erinnerung an ein Kapitel der Luftfahrt, welches durch das Unglück des Luftschiffes „Hindenburg“ ein jähes Ende fand.

 

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